Skontorechner

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Unser Skontorechner ermittelt, inwieweit sich Skonto trotz entgangener Guthabenzinsen lohnt. Auch könnte eine Rechnung auf Kredit bezahlt werden (zum Beispiel mit dem Dispokredit), es würden also Kreditzinsen anfallen. Diese Kosten stellt der Skontorechner der Ersparnis durch Skonto gegenüber.

Skontorechner: Funktionsweise

Zunächst einmal berechnet der Skontorechner das reine Skonto. Das ist derjenige Rechnungsbetrag, der als Preisnachlass bei einer Zahlung innerhalb der angegebenen Skontofrist gewährt wird. Ausgangsdaten hierfür müssen sein:

  • der Rechnungsbetrag
  • das gewährte (prozentuale) Skonto
  • das Zahlungsziel ohne Skonto in Tagen
  • die Skontofrist

Wahlweise können Sie Zinsen in Ihre Berechnung mit einbeziehen. Diese können als Kreditzinsen erspart werden oder als Guthabenzinsen verloren gehen, wenn Sie die frühere Bezahlung und damit das Skonto nutzen. Diese Zinsen werden zwischen dem Auslaufen der Skontofrist und dem Ende des regulären Zahlungsziels berechnet. Der Skontorechner die Szenarien mit und ohne Inanspruchnahme des Skontos. Beim Szenario mit Skonto zieht der Rechner verloren gegangene Guthabenzinsen ebenso wie aufgewendete Kreditzinsen von der Skontoersparnis ab. Beim Szenario ohne Skonto entspricht der Rechnungsbetrag den Gesamtkosten. Durch den Skontorechner können Sie für sich das vorteilhaftere Szenario sofort mit genauem finanziellen Vorteil ermitteln. Sie stellen auch fest, bis zu welchem Satz von Guthaben- oder Kreditzinsen die Inanspruchnahme des Skontos für Sie vorteilhaft wäre. Ein Skonto müssen Sie nicht in Anspruch nehmen.

Wonach richtet sich ein Skontobetrag?

Die Bemessungsgrundlage eines Skontos ist in der Regel der Endpreis inklusive Mehrwertsteuer. Bei Gewerbetreibenden lässt sich ein Skonto ohne Umsatzsteuer denken, es ist aber eher unüblich. Dabei wäre die Netto-Skontierung unter ansonsten identischen Bedingungen (Preis, prozentualer Skonto-Anteil) für den Lieferanten etwas günstiger als eine Brutto-Skontierung, weil sein Erlös dadurch steigt. Zu beachten ist bei Handwerkerrechnungen, dass es manchmal auch eine Skontobasis nur aufgrund des Materialwertes geben kann. Es herrscht der Brauch (ohne gesetzliche Grundlage), dass die durch Lohnarbeit entstandenen Fertigungskosten nicht skontierbar seien. Dasselbe beträfe etwa Wartungsrechnungen. Jedoch sind Skonti in Wahrheit vollkommen frei verhandelbar. Jedermann kann jedes Skonto in jeder Höhe gewähren (als Lieferant), dem Kunden steht grundsätzlich frei, es zu beanspruchen oder nicht. Der Skontosatz ist das Skonto in Prozent der verwendeten Bemessungsgrundlage. Die häufigsten Skontosätze bewegen sich zwischen zwei und drei Prozent, die häufigsten Skontofristen liegen bei 10 Tagen. Doch es gibt auch eine zeitbezogene Skontostaffel, bei welcher der Skontosatz mit der Zeit sinkt. Er könnte bis zum 10. Tag nach Rechnungseingang drei Prozent betragen, vom 11. bis zum 20. Tag nur noch zwei Prozent und vom 21. bis zum 30. Tag ein Prozent. Das ist unter Geschäftspartnern in der Industrie oft üblich, bei privaten Verbrauchern aber selten. Hier erwartet der Lieferant in der Regel binnen 14 Tagen oder drei Wochen die Bezahlung und räumt höchstens für die ersten fünf bis zehn Tage ein kleines Skonto ein.

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