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Rabattrechner

Der Rabattrechner berechnet Rabatte, indem er den prozentualen Rabatt, den ermäßigten Verkaufs­preis oder den Verkaufs­preis ohne Rabatt ausweist. Es müssen jeweils die beiden anderen Werte bekannt sein.


Beispiele für die Rabattberechnung

Es können folgende Szenarien mithilfe des Rabattrechners ausgerechnet werden:

Ein Kleidungsstück kostet original 120 Euro. Es wird rabattiert für 85 Euro angeboten. Wie hoch ist der Rabatt in Prozent? (rund 29 % vom Originalpreis)
Mit einem Gutschein kann eine Ware mit 15 % Rabatt gekauft werden. Der bezahlte Endpreis beträgt 36 Euro. Wie hoch war der Originalpreis? (etwa 42,35 Euro)
Der Originalpreis einer Ware beträgt 113 Euro. Sie wird rabattiert angeboten, der Rabatt soll 10 % betragen. Was zahlt der Kunde? (101,70 Euro)

Der Rabattrechner berechnet auch absolute Ersparnisse in Euro und weist den Zusammen­hang zwischen Verkaufs- und Rabatt­preis sowie Rabatt in Prozent in Text­form aus. Mit dem Rabattrechner lassen sich auch Skonti berechnen. Allerdings stellt der Rabattrechner – anders als unser ausgereifter Skontorechner – nicht direkt Skonti und Zinsersparnisse oder -aufwendungen gegenüber. Für eine bestimmte Art der Berechnung ist hingegen der Rabattrechner ausgezeichnet geeignet: Er ermöglicht den Vergleich von Ersparnissen und günstigen Endpreisen, wenn auf Güter mit unterschiedlichem Preis wiederum unterschiedliche Rabatte gewährt werden. Ein Auto kostet 13.000 Euro und wird mit 5 % Rabatt angeboten. Ein anderes Auto derselben Marke (und mit ähnlichem Zustand) kostet 14.500 Euro und wird mit 15 % Rabatt angeboten. Welches Auto wird günstiger verkauft, wo spart der Kunde mehr? (Das zweite, im Originalpreis teurere Auto wird mit 12.325 nach Rabatt günstiger verkauft. Dass der höhere Rabatt auf den höheren Preis zur höheren Ersparnis führt, erschließt sich ohne Nachrechnen.)

Bedeutung von Rabatten

Rabatte sind für den Kunden und den Verkäufer bedeutsam. Sie stellen Kaufanreize dar und erhöhen damit den Händlerumsatz, gleichzeitig können sie dem Kunden unglaubliche Ersparnisse einbringen. Es haben sich diverse Schnäppchenportale im Netz etabliert, die gezielt nach Rabatten fahnden. Kunden, die auf diese Weise auf Rabatt- und Gutscheinjagd gehen, können in günstigen Fällen – etwa beim Weihnachtseinkauf – deutlich über 50 % vom nicht rabattierten Verkaufswert sparen. Jedoch seien beide Parteien gewarnt: Rabatte müssen nicht automatisch Vorteile einbringen. Der Kunde kann durch den Ausweis eines augenscheinlich prozentual hohen Rabattes zum Kauf eines eigentlich teuren Produktes animiert werden. Das wäre im oben genannten Beispiel der Fall, wenn das teurere Auto nur mit beispielsweise 12 % rabattiert würde. Der Endpreis betrüge dann 12.760 Euro, obwohl doch die 12 % viel eindrucksvoller wirken als die 5 % auf das günstigere Auto und obwohl – das ist vielleicht noch wichtiger – die Ersparnis ja auch viel größer ist. Beim Auto Nummer eins spart der Kunde schließlich nur 13.000 € x 5 % = 650 €, beim zweiten Fahrzeug hingegen 14.500 € x 12 % = 1.740 €. Dennoch liegt der Endpreis des ersten Wagens mit 12.350 € deutlich unter dem des zweiten (12.760 €). Auch Händler müssen achtgeben, dass sie in einer Rabattschlacht nicht einbüßen. Sie können schlimmstenfalls zwar mehr verkaufen, aber in die Verlustzone rutschen.

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