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Unser Netto Brutto Rechner ermöglicht die Berechnung des Nettogehalts für das laufende Jahr und für vergangene Jahre nach dem bekannten Bruttogehalt.

Netto Brutto Rechner im Praxistest

In seltenen Fällen ändern sich entsprechende Gesetze unterjährig, am Jahresanfang gibt es sehr oft Änderungen. Es lässt sich zu diesem Zeitpunkt – im Januar bis Februar – praktisch testen, was ein Netto Brutto Rechner taugt. Die Anbieter solcher Rechner müssen die Steuergesetzgebung dann tagesaktuell verfolgen. Gerade diese Gesetze werden oft erst in den letzten 14 Tagen des Dezembers geändert, die Änderungen treten dann ab dem 01.01. in Kraft. Manche Änderungen wirken ab dem 10.01. oder ab dem 01.02. und auch ab dem 01.03., sodass im ersten Quartal eines Jahres eine hohe Genauigkeit beim Netto Brutto Rechner gefragt ist. Wir achten auf diese Details, verfolgen die Entscheidungen und die Fragestellungen im Vorfeld. Anschließend wird die Software entsprechend programmiert und tagesgenau umgestellt. Dadurch liefert unser Netto Brutto Rechner zuverlässig exakte Ergebnisse, die ein Fachanwalt für Steuerrecht überprüft. Freilich geht es bei einem Netto Brutto Rechner nicht nur um die Genauigkeit, sondern auch darum, dass er gut zu bedienen ist – ein Punkt, den wir ebenfalls beachten.

Wer nutzt den Netto Brutto Rechner?

Wer sich auf eine neue Stelle bewirbt und nur das angebotene Bruttogehalt kennt, benötigt einen Netto Brutto Rechner für die klare Aussage, was am Ende im Portemonnaie bleibt. Auch für Gehaltsverhandlungen ist der Rechner sehr hilfreich. Der Chef bietet eine Gehaltserhöhung an, doch was bleibt übrig? Das sind zwei Szenarien, die von einem bekannten Bruttogehalt ausgehen. Es gibt aber auch umgekehrt die Möglichkeit, mit einem Netto Brutto Rechner zu ermitteln, welche Bruttoeinkommen nötig ist, um ein bestimmtes Nettoeinkommen zu erzielen. Ehepaare können bei der Wahl ihrer Steuerklassen mit dem Rechner die für sie günstigste Option schnell errechnen. Dasselbe betrifft Aufteilung der Kinderfreibeträge. Die Zahl der Kinder beeinflusst zwar nicht das Bruttogehalt, jedoch macht sie sich im Nettogehalt durch die Kinderfreibeträge bemerkbar. Kinderfreibeträge sind jährliche steuerfreie Beträge, die anteilig monatlich die Lohnsteuer senken. Ehepaare können sich diesen Freibetrag teilen, der mit den Faktoren 0,5 oder 1 berechnet wird und Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag deutlich senkt.

Warum im Netto Brutto Rechner nach Bundesland selektieren?

Die Kirchensteuer fällt in deutschen Bundesländern uneinheitlich aus und wird vom Bruttolohn direkt abgezogen. Des Weiteren unterscheiden sich Sozialbeiträge zwischen neuen und alten Bundesländern. Das Bundesland muss daher im Netto Brutto Rechner vermerkt werden, um ein exaktes Ergebnis zu erhalten. In der Software wurden die entsprechenden Werte eingearbeitet, sie werden automatisch berücksichtigt. Die höchsten Gehälter werden übrigens in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen erzielt, die niedrigsten in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehältern

Das Bruttogehalt steht im Arbeitsvertrag und ändert sich ohne eine Anpassung nicht. Es ist für den Arbeitgeber die maßgebende Größe. Die Nettoauszahlung, die der Arbeitnehmer erhält, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die sich – siehe oben – jährlich durch neue Gesetze ändern können. Doch auch ein Wechsel der Steuerklasse, den Ehepartner vornehmen könnten, ändert die Lohnsteuer. Ein Szenario wäre, dass ein Ehepartner plötzlich viel mehr oder viel weniger verdient und der andere Partner deswegen seine Steuerklasse ändert, was den Nettolohn entscheidend beeinflusst. Auch die vom Staat festgelegten Sozialversicherungsbeiträge können jährlich einmal oder gar mehrmals variieren. Manche Abgaben fallen regional unterschiedlich aus, sodass ein bestimmter Bruttolohn nicht in jedem Bundesland zum selben Nettoeinkommen führen muss.

Welchen Einfluss hat die Lohnsteuer?

Die Lohnsteuer ist eine Vorleistung auf unsere Einkommenssteuer. Diese wird im Mai fällig und durch die Jahressteuererklärung ermittelt. Es können und müssen hierbei zusätzliche Aufwendungen wie Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen oder Spenden, aber auch zusätzliche Einnahmen (Nebenverdienst, Einnahmen aus Miete oder Pacht) angegeben werden. Aus dieser Rechnung ergibt sich die tatsächliche Einkommenssteuer. Die Lohnsteuer hingegen wird als sogenannte Quellensteuer direkt vom Bruttogehalt (der Quelle der Entstehung) abgezogen, der Arbeitgeber führt sie an das Finanzamt ab. Es werden bei der Ermittlung der Lohnsteuer die Kinderfreibeträge und die Sozialbeiträge berücksichtigt. Wenn die entrichtete Lohnsteuer über der tatsächlichen Einkommenssteuer liegt, erhalten die Arbeitnehmer vom Finanzamt eine Erstattung, im umgekehrten Fall müssen sie etwas nachzahlen.

Netto Brutto Rechner für ein Jahresgehalt anwenden

Wer immer im gleichen Unternehmen arbeitet und dort einen konstanten Lohn sowie möglicherweise ein 13. Gehalt und/oder Urlaubsgeld erhält, kann eine Jahresberechnung durchführen. Diese Berechnung verschafft Arbeitnehmern eine exakte Angabe zum eigentlichen Durchschnittsgehalt und auch zur anfallenden Einkommenssteuer.

Netto Brutto Berechnung auf Monatsbasis

Wer nicht konstant in einem Unternehmen beschäftigt war oder ist und auch Arbeitnehmer mit unterschiedlichen Bezügen aufgrund von Überstunden, Prämien oder Provisionen sollten den Netto Brutto Rechner auf Monatsbasis anwenden. Schichtarbeiter sind häufiger von wechselnden Bezügen betroffen, ebenso erhalten diese Kolleginnen und Kollegen, die Notdienste übernehmen müssen.

Was ist der Brutto-Arbeitslohn?

Das ist der gesamte Geldbetrag, der für die Tätigkeit des Arbeitnehmers fällig wird. Es sind darin neben dem Nettolohn alle Steuern und Sozialabgaben enthalten, wobei sich Letztere der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber teilen. Der Nettolohn wird an den Angestellten ausgezahlt. Er beträgt in vielen Fällen kaum mehr als die Hälfte des Bruttolohns.

Was sind Steuerfreibeträge und Freigrenzen?

Es gibt mehrere Steuerfreibeträge, der für jeden Steuerbürger gültige Freibetrag ist der Grundfreibetrag. Er beträgt seit 2017 pro Steuerpflichtigen 8.820 Euro, ab 2018 sind es 9.000 Euro (für gemeinsam veranlagte Paare jeweils die doppelte Summe). Bis zu dieser Einkommenshöhe wird keine Einkommenssteuer fällig. Es gibt diverse weitere Freibeträge, so den Kinderfreibetrag, den Alleinerziehendenentlastungsbetrag und den Behindertenpauschbetrag, welche bei der Lohnsteuer berücksichtigt werden können, aber noch viel mehr Freibeträge für andere Steuerarten. Bestimmte Freibeträge werden nach Antrag gewährt und auf der Lohnsteuerkarte vermerkt. Zu unterscheiden sind die Freibeträge von den Freigrenzen und Werbungskostenpauschbeträgen. Es gilt grundsätzlich, dass Freibeträge immer gelten, auch wenn die entsprechende Einkommensgrenze überschritten wird. So wird die Einkommenssteuer für alle Steuerbürger im Jahr 2018 erst auf das erzielte Einkommen über 8.820 Euro berechnet. Für Freigrenzen gilt das nicht. Sollte also ein Steuerbürger Einkünfte über einer gewährten Freigrenze erzielen, muss er die gesamten Einkünfte versteuern. Arbeitnehmer können beispielsweise von Freigrenzen für Arbeitgeberdarlehen oder Sachbezüge profitieren.

Wie lässt sich eine Steuerklasse ermitteln?

Die prozentuale Höhe der Lohnsteuer richtet sich nach der Steuerklasse, in Deutschland gibt es sechs Lohnsteuerklassen:

  • Steuerklasse I: Ledige, dauernd getrennt Lebende, Ehegatten/Lebenspartner mit einem nur begrenzt steuerpflichtigen Partner
  • Steuerklasse II: Alleinerziehende mit der Voraussetzung Klasse I und Anspruch auf Alleinerziehungsentlastung, Verwitwete ab dem zweiten Monat nach Ableben des Ehegatten
  • Steuerklasse III: Verheiratete, deren Partner deutlich weniger verdient
  • Steuerklasse IV: Verheiratete mit ähnlichem Einkommen
  • Steuerklasse V: Verheiratete, deren Partner deutlich mehr verdient
  • Steuerklasse VI: Lohnempfänger mit zweitem Dienstverhältnis

Renten- und Krankenversicherungspflicht

Gehaltsempfänger unterliegen grundsätzlich der Rentenversicherungspflicht und bis zu einem bestimmten Einkommen der Pflicht, einer gesetzlichen Krankenkasse beizutreten. Die Kranken- und Pflegeversicherungspflicht gilt für alle Bürgerinnen und Bürger, jedoch können Selbstständige und Angehörige der freien Berufe eine private Krankenkasse und hier einen Tarif mit hoher Selbstbeteiligung wählen, was die Versicherungsbeiträge deutlich senkt. Selbstständige sind nicht verpflichtet, für ihr Alter vorzusorgen. Lohnempfänger müssen mit dem Abzug dieser Sozialabgaben leben, welche der Netto Brutto Rechner berücksichtigt.

Kirchensteuerpflicht

Konfessionell gebundene Steuerbürger müssen acht oder neun Prozent Kirchensteuer abführen, die ebenfalls vom Bruttolohn einbehalten wird. Der niedrigere Satz von acht Prozent gilt nur in Baden-Württemberg und Bayern.