Haftpflichtversicherung fürs Motorrad

Die Haftpflichtversicherung für das Motorrad ist wie jede Kfz-Haftpflichtversicherung zwingend abzuschließen, damit mit dem Zweirad auf öffentlichen Straßen gefahren werden darf. Bei Kraftfahrzeugen gilt eine hohe Betriebsgefahr, weswegen jeder Halter daher eine Haftpflichtversicherung benötigt. Sie schützt den Fahrer vor den finanziellen Folgen selbst verursachter Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
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Haftpflichtversicherung für das Motorrad: Deckungssummen

Die Haftpflichtversicherung für Motorräder kommt für Schadensersatzansprüche von Dritten auf, wobei der Gesetzgeber die folgenden Mindestdeckungssummen vorschreibt:

  • 7,5 Millionen Euro für Personenschäden
  • 1,12 Millionen Euro für Sachschäden
  • 50.000 Euro für Vermögensschäden

Sehr viele Versicherer bieten heute höhere Standards bis 100 Millionen Euro an. Das kostet nicht mehr und bietet einen höheren Schutz. Mit dieser Versicherungssumme lassen sich im Leistungsfall so gut wie immer alle Schäden regulieren. Der Unfallverursacher müsste sonst den Differenzbetrag selbst begleichen.

Teil- und Vollkasko zusätzlich zur Motorradhaftpflicht abschließen

Die Teilkasko– und Vollkaskoversicherung ist nicht Pflicht, wird jedoch bei Motorrädern sehr dringend empfohlen. Sie schützt vor selbst verursachten Schäden am eigenen Motorrad und Vandalismus (Vollkasko) sowie vor Brand, Raub, Marderbissen, Haarwildunfällen, Hagel und Sturm, Blitzschlag und weiteren äußeren Ereignissen, von denen das Bike betroffen sein kann. Motorräder sind grundsätzlich gefährdeter als Autos, schon deshalb darf man ihren Fahrern die Kaskoversicherung ans Herz legen.

Wie setzt sich der Beitrag einer Motorradhaftpflicht zusammen?

Verschiedene Faktoren beeinflussen den Beitrag der Haftpflichtversicherung für ein Motorrad. Die zugrunde liegenden Parameter sind:

  • Typklasse (Art des Motorrads)
  • Regionalklasse (Wohnort des Halters)
  • Motorleistung
  • Schadenfreiheitsklasse

Wie bei allen anderen Kfz-Versicherungen fließen jedoch noch weitere Faktoren ein, etwa das Alter des Fahrers, die Dauer seines Führerscheinbesitzes, mögliche Mitnutzer und weitere Fakten, von denen nicht genau bekannt ist, in welchem Umfang sie eine Versicherungsgesellschaft berücksichtigt.

Diese ermittelt aus der statistischen Unfallwahrscheinlichkeit die Policenkosten. Als unumstritten wichtig gelten die jährliche Fahrleistung, die Wohnsituation (Eigenheimbesitzer zahlen weniger), die Zahlweise (es gibt Aufschläge für Ratenzahlungen) und der Beruf. Beamte erhalten Beitragsrabatte.

Der Faktor Schadenfreiheitsklasse

Die Berechnung der individuellen Schadenfreiheitsklasse für Biker ist ein häufig diskutiertes Thema, wenn diese schon über einen Pkw-Führerschein verfügen. Den vorhandenen Schadenfreiheitsrabatt rechnen Versicherungsgesellschaften unterschiedlich an. Hierauf sollte beim Abschluss einer Motorradhaftpflichtversicherung geachtet werden. Beim Versicherungswechsel muss der neue Anbieter nicht unbedingt den bisher gewährten Schadenfreiheitsrabatt übernehmen, wenn dieser auf einer Kulanz des Vorversicherers beruhte

In eine Motorradhaftpflichtversicherung kann wie auch beim Auto ein Rabattretter eingebaut werden. Ansonsten beginnen Fahranfänger in der Klasse 0, mit jedem schadenfreien Jahr rücken sie dann auf – die Haftpflichtversicherung fürs Motorrad wird günstiger.

Sparen mit dem Saisonkennzeichen

Ein Saisonkennzeichen lohnt sich wegen der ersparten Kfz-Steuer und der Versicherung. Die meisten Motorradfahrer lassen ihr Bike im Winter in der Garage, sodass sie es dann abmelden können. Der Haftpflichtbeitrag wird deutlich günstiger.

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