Kfz-Vollkaskoversicherung

Die Kfz-Vollkaskoversicherung erweitert den Versicherungsschutz für das Auto. Sie wird freiwillig und zusätzlich zur Haftpflicht abgeschlossen, in der Regel enthält sie auch den Teilkaskoschutz.
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Was leistet die Kfz-Vollkaskoversicherung?

Prinzipiell reguliert die Kfz-Vollkaskoversicherung selbst verschuldete Unfälle, Vandalismus und Schäden nach der Fahrerflucht Unbekannter. Sie baut damit auf den Teilkaskoleistungen auf, die Schäden reguliert, die der Fahrer nicht selbst verursacht hat. Es gibt für den Versicherer eine Leistungsbefreiung von der Vollkaskoversicherung, wenn

  • der Fahrer einen Schaden vorsätzlich herbeigeführt hat oder
  • der Schaden durch eine Alkohol- oder Drogenfahrt entstanden ist.

Es gibt darüber hinaus den Sonderfall der grob fahrlässig verursachten Schäden. Diese haben weder etwas mit Vorsatz noch etwas mit Drogen zu tun, doch der Fahrer hat die übliche Vorsicht aufgegeben. Nach gängiger Rechtsprechung könnte daraufhin sein Vollkaskoschutz erlöschen.

Das lässt sich umgehen, indem Kraftfahrer einen Vertrag abschließen, der den Ausschluss des Einwands der groben Fahrlässigkeit enthält. Solche Policen sind etwas teurer, dafür aber wasserdicht. Grobe Fahrlässigkeit ist nämlich ein recht schwimmender Begriff, auch ein Niesanfall im Auto mit nachfolgendem Schaden könnte schon so gedeutet werden, das Nutzen des Handys erst recht.

Pflichten bei einer Vollkaskoversicherung

Wie bei jeder Versicherung haben die Versicherungskunden auch bei einer Vollkasko wichtige Pflichten. Sie müssen jeden Schadensfall unverzüglich dem Versicherer melden, bestmöglich zur Aufklärung des Schadenherganges beitragen und alles unternehmen, um einen Schaden nicht entstehen zu lassen beziehungsweise ihn zu begrenzen. Das kann etwa bedeuten, eine kaputte Seitenscheibe in den Tagen vor der Instandsetzung abzudichten, damit es nicht hineinregnet.

Wann ist der Abschluss der Vollkaskoversicherung sinnvoll?

Die Abdeckung vielfältiger Risiken durch eine Vollkaskoversicherung ist nicht unbedingt preiswert zu haben, weshalb Kraftfahrer regelmäßig darüber nachdenken, inwieweit sich diese Police lohnt. Das ist bei neueren und höherwertigen Fahrzeugen der Fall, deren Beschädigung oder Verlust wirklich teuer wäre. Auch bei seltenen Autos wie Oldtimern rät man zur Vollkaskoversicherung.

Das ist aber nur die eine Seite der Betrachtung. Auf der anderen Seite ist das Schadenrisiko generell zu bewerten. Jüngere, unerfahrene Kraftfahrer verursachen ebenso wie ältere Fahrer (ab etwa dem 70. Lebensjahr) mehr Unfälle mit Schäden am eigenen Fahrzeug. Sie sollten also über die Vollkaskopolice nachdenken.

Da diese auch Schäden durch Vandalismus abdeckt, lohnt sie sich für Autos, die überwiegend im öffentlichen Raum und nicht in einer Garage stehen. Der Versicherer erfragt den Stellplatz, die Police wird beim überwiegenden Parken auf einer öffentlichen Straße teurer. Dennoch kann sich das für den Versicherungsnehmer rechnen, vor allem dann, wenn ein abgerissener Spiegel nur sehr teuer zu ersetzen ist und solche Schäden beinahe jährlich zu erwarten sind. Für Leasingfahrzeuge bestehen die Leasinggeber stets auf dem Abschluss der Vollkaskoversicherung.

Die GAP-Deckung

Die GAP-Deckung (gap = “Lücke”) ersetzt im Schadenfall bei Totalverlust (Unfall mit Totalschaden oder Diebstahl) die Differenz zwischen Wiederbeschaffungs- und Ablösewert. Leasingfirmen bestehen auf der GAP-Deckung trotz der hierdurch entstehenden zusätzlichen Kosten.

Beitrag für die Kfz-Vollkaskoversicherung senken

Mit den nachfolgend genannten Maßnahmen lässt sich der Beitrag für eine Vollkasko deutlich senken:

  • Schadenfreiheitsrabatt
  • Selbstbeteiligung im Schadensfall
  • Werkstattbindung im Schadensfall
  • Vereinbarung zum Rabattschutz

Der Schadenfreiheitsrabatt und die kostenpflichtige Zusatzvereinbarung des Rabattschutzes hängen zusammen. Die Leistungen der Vollkaskoversicherung beeinflussen die Schadenfreiheitsklasse, die sich nach der Schadenregulierung wieder verschlechtert (ebenso wie nach Haftpflichtschäden, nicht aber nach Teilkaskoschäden). Der “Rabattretter” verhindert oder lindert diesen Effekt. Alternativ können die Kraftfahrer stets überlegen, inwieweit sie einen Schaden selbst tragen, um ihre Schadenfreiheitsklasse zu erhalten.

Vollkaskoschutz günstiger als reine Teilkasko?

Diesen Effekt gibt es in der Tat. Da die bessere Schadenfreiheitsklasse den Beitrag zur Vollkasko senkt, auch wenn diese die Teilkaskoleistungen enthält, kann sie günstiger als eine reine Teilkasko werden. Diese wird durch die Schadenfreiheitsklasse nämlich nicht beeinflusst.

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